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NWG-Vortragsreihe, Herbst 2020

Glück - eine Wissenschaft?

Universität St.Gallen, Hauptgebäude Raum HSG 01-013; jeweils Mittwoch, 20.15 - 21.45 Uhr.

Die Vorlesungsreihe startete fulminant - mit einem vollen Vorlesungssaal. Dann kam die Corona-Krise. Nun setzen wir sie fort und hoffen auf viel Glück.

Über zwei Jahre beschäftige ich mich mit dem Begriff «Glück». Unser erster Referent erzählt uns, wie sein König bereits vor 35 Jahren sein Volk glücklich sehen wollte. Die Auswertungen einer Volksbefragung führte Herr Dr. Ha Vinh Tho durch.

Und wie bewerten wir Glück? Schauen wir erst einmal viele Jahre zurück. Im Verlauf der letzten Jahrhunderte hat sich auf unserer Erde viel verändert. Sind die Menschen dadurch glücklicher, zufriedener geworden? Wir sind heute freier, reicher, gesünder, leben länger, haben eine verbesserte Gesellschaftsordnung. Aber ob der Mondbesucher Neil Armstrong glücklicher als ein Sammler, Jäger aus der Steinzeit ist, können uns die Historiker nicht beantworten. Die Geschichte des Glücks wurde bisher nicht erforscht.

Haben wir uns mit all unserem Fortschritt, unseren Erfindungen vielleicht eine kalte, mechanische Welt geschaffen? Unsere Instinkte verändert, unsere ursprünglichen Bedürfnisse verändert, unsere angeborene Möglichkeit, sich freuen zu können, verändert. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Fortschritt und Glück?
Heute gehen wir davon aus, dass Glück von materiellem wie Gesundheit, Ernährung und Wohlstand abhängt. Je reicher, desto glücklicher? Wissenschaftler definieren Glück als «subjektives Wohlbefinden». Ermittelt wird dieses Empfinden mithilfe von Fragebögen, gemessen werden kann es nicht.

Haben nicht Philosophen, Dichter, Priester auch Recht, wenn sie auf gesellschaftliche, ethische, spirituelle Faktoren Hinweisen? Sicher dürfte sein, Menschen in starken Familien, funktionierenden Netzwerken, wirtschaftlich stabil, sind glücklicher als Menschen in dysfunktionalen Familien, arm und ohne soziale Kontakte. Kann man sagen, persönliches Glück hängt stark ab vom Verhältnis zwischen unseren objektiven Umständen und unseren subjektiven Erwartungen?

Peter Piwecki, Dipl. Ing., Gossau, NWG-Quästor und Vorstandsmitglied


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Total Anzahl Vorträge: 6

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Universität St.Gallen, Raum HSG 01-012
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