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Das Periodensystem der Elemente – eine 150-jährige Erfolgsgeschichte

Prof. Dr. Andreas Türler, Departement Chemie und Biochemie, Universität Bern


Die Entdeckung des Periodensystems der Elemente vor 150 Jahren durch Dmitri Iwanotwitsch Mendelejev, sowie unabhängig von ihm auch durch andere, wie Julius Lothar Meyer, beruhte einerseits auf der Sortierung der Elemente nach Atomgewicht, andererseits aber auf die Einreihung der Elemente nach wiederkehrenden chemischen Eigenschaften. Das Periodensystem bestach als Konzept dadurch, dass es zur damaligen Zeit auch Lücken enthielt. Erst dadurch gelang die Entdeckung weiterer Elemente in der Natur. Bis zum Tod von Menelejev waren 85 Elemente bekannt. Einige Elemente sind aber in der Natur nicht, oder nur in geringsten Mengen zu finden und müssen künstlich hergestellt werden. Eine signifikante Erweiterung des Periodensystems kann auf den Chemiker Glenn Theodore Seaborg zurückgeführt werden, der 1944/45 analog der Lanthanoiden, eine Gruppe der Actinoiden voraussagte und dadurch den Grundstein für die Entdeckung weiterer Elemente bis und mit Ordnungszahl 103 (Lawrencium) legte. Nicht unerwähnt sollte die Tatsache bleiben, dass die Suche nach neuen Elementen in der Entdeckung der Kernspaltung mündete, deren Anwendung in Kernreaktoren und Kernwaffen wiederum zur Entdeckung neuer Elemente führte. Heute sind 118 Elemente bekannt. In meinem Vortrag werde ich auch der Frage nachgeben ob es noch weitere unentdeckte Elemente gibt und wo sich die chemischen und physikalischen Grenzen des Periodensystems befinden.

Freier Eintritt für NWG-Mitglieder


Ort- und Zeitangaben zum Vortrag

Datum: Mittwoch, 23.10.2019
Ort: Universität St. Gallen, Hauptgebäude, Hörsaal 01-011
Uhrzeit: 20:15 - 21:45 Uhr



Kategorie: Öffentlicher Vortrag





Dieser Beitrag wurde erfasst am 23.09.2019 um 15:56 Uhr.



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